Belastung Altenpflege
So gerne viele die Pflege ihrer Angehörigen auch übernehmen möchten, stellt die Altenpflege doch leider in einigen Fällen eine so hohe Belastung dar, dass die Altenpflege zuhause nicht mehr erfolgen kann. Wenn die Pflege selbst nicht mehr geleistet werden kann, können ambulante Pflegedienste helfen. Die mobile Altenpflege ist jedoch nicht immer ausreichend. Der Pflegebedürftige muss in Fällen, in denen eine Pflege zuhause nicht mehr möglich ist, ins Pflegeheim.
Biographiearbeit in der Altenpflege
Die Biographie spielt in der Altenpflege eine zentrale Rolle. In der Pflege und Betreuung eines alten Menschen sollte die Biographie immer berücksichtigt werden. Die Biographie ist ebenso wichtig für die Einschätzung von Verhalten wie für das Aufgreifen von Interessen und Hobbys, um so auf die Wünsche, Bedürfnisse und Neigungen des alten Menschen eingehen zu können. Gerade in der Altenpflege ist es wichtig eine Vertrautheit auf beiden Seiten zu schaffen. Um sich ganzheitlich auf den alten Menschen einlassen zu können, ist es unumgänglich seine Biographie zu erfahren. Empfehlenswert sind Biographiegespräche, in denen die Pflegekraft mehr über das Leben des alten Menschen erfährt.
Ergotherapie in der Altenpflege
Die Ergotherapie kann in der Altenpflege eine wichtige Rolle spielen. In vielen Fällen, wie beispielsweise einem Schlaganfall, kann die Ergotherapie dazu beitragen, die motorischen Fähigkeiten des älteren Menschen zu verbessern oder beizubehalten. Ziel der Ergotherapie ist dem Menschen mehr Handlungsfähigkeit und somit auch mehr gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität zu ermöglichen.
Pflegeheime und Altenpflege
Das Pflegeheim ist eine Einrichtung, in der pflegebedürftige Menschen wohnen können und gepflegt werden. Dabei ist die Altenpflege in Pflegeheimen nur ein Bestandteil der Arbeit, da in Pflegeheimen Menschen jeglichen Alters gepflegt werden. Es gibt sowohl reine Pflegeheime als auch Heime, die sowohl Altenheim als auch Altenpflegeheim sind.
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Ausbildung Altenpflege
Lange Zeit war die Altenpflege Teil der Krankenpflege. Für die Altenpflege gab es keine eigene Ausbildung. Die Pflegekräfte wurden meist nur in Kurlehrgängen geschult, soweit sie nicht examinierte Krankenschwestern oder Krankenpfleger waren. Mittlerweile ist der Beruf des Altenpfleger ein eigenständiger Beruf, der sich bewusst von dem Beruf des Krankenpflegers abgrenzt.
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Weiterbildung in der Altenpflege
Weiterbildungen dienen einer Qualifizierung, die oft auch zu einer neuen Berufsbezeichnung führt. Gesetzlich vorgeschrieben sind Weiterbildungen in der Altenpflege nicht. Wie in den meisten Berufen sind Weiterbildungen jedoch auch in der Altenpflege teilweise erforderlich.
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Private Altenpflege
Ein sehr großer Teil der Altenpflege geschieht immer noch zu Hause. Freunde, Verwandte, ambulante Pflegedienste und mittlerweile auch immer mehr Altenpfleger aus Polen ermöglichen die Altenpflege zuhause.
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Aktivierende Pflege
Die aktivierende Pflege soll Lebendigkeit und Aktivität der zu Pflegenden fördern. Der Pflegebedürftige soll sich weiterhin als wertvolles Mitglied der Gesellschaft fühlen und selber möglichst aktiv sein.
Die aktivierende Pflege verlangt sowohl von den Pflegekräften als auch den Pflegebedürftigen, dass sie aktiv sind. Von den Pflegern wird verlangt, dass sie respektvoll mit den Pflegebedürftigen umgehen und diese nicht bevormunden.
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Haushaltshilfen als Alternative zur Pflegekraft
Ein legaler Ausweg aus dieser Misere besteht z.B. in der Beschäftigung einer Haushaltshilfe aus Polen. Diese polnische Haushaltshilfe kann ebenfalls bei der Familie wohnen, darf aber nur Tätigkeiten im Haushalt übernehmen also keine Pflegetätigkeiten ausführen. So ist immer jemand im Haushalt und der zu Pflegende ist nicht allein.
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Altenpflege und Pflegeplanung
Die Pflegeplanung bzw. Pflegediagnose ist in der Altenpflege unumgänglich. Sowohl in der Krankenpflege als auch in der Altenpflege ist die Pflegeplanung ein wichtiger Bestandteil und gesetzlich vorgeschrieben. In ihr werden alle nötigen Pflegeaufgaben schriftlich dargestellt. Angefertigt werden diese schriftlichen Pflegeplanungen bzw. Pflegepläne von professionellen Pflegefachkräften.
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Pflegestufen
Pflegestufen sollen im Grunde Auskunft darüber geben, wie viel Pflege eine pflegebedürftige Person mindestens benötigt. Dabei erfolgt die Einstufung in die jeweilige Pflegestufe recht bürokratisch.
Aufgrund eines Pflegegutachten findet die Einstufung in eine Pflegestufe statt.
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Pflegeversicherung
Wer über ein eigenes Einkommen verfügt, muss seit 1995 pflegeversichert sein. Für die gesetzlich Pflegeversicherten erfolgt die Versicherung über die Pflegekasse der eigenen Krankenkasse.
Privat Krankenversicherte müssen hingegen eine private Pflegeversicherung abschließen.
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